Die Geschichte einer Freundschaft - Meine Liebe zu Hanau war eine Liebe auf den ersten Blick und ich weiß, es ist eine Liebe fürs Leben. Diese Stadt ist freundlich und großzügig, gelassen und liebevoll. Und in meiner kindischen Freude und Dankbarkeit, mit einem Übermut der seine einzige Entschuldigung darin hat, dass er von den Heldentaten der Märchengestalten beseelt ist, habe ich geschworen: Eines Tages wird diese wundervolle Stadt auch auf mich stolz sein.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
30. Oktober 2012 - Sie haben es überlebt!
Nicht zu fassen, sie haben es überlebt und werden auch heute noch den Brunnen vor dem Goldschmiedehaus schmücken und die Herzen der Passanten erfreuen.
Sie wußte es und hat es mir verschwiegen! Aber das macht sie oft, denn sie liebt es, mich zu überraschen und sie freut sich über meine Freude.
Und nicht nur über meine Freude freut sie sich.
Heute zeigte sie mir noch etwas, worüber sie sich sehr freut: Menschen, die mit Liebe und Freude arbeiten. Sie sind überall, wohin man auch blickt, kann man sie sehen. Kein Wunder, dass die Stadt so schön ist.
Montag, 29. Oktober 2012
29. Oktober 2012 - "Der Reif ist ein geschickter Mann..."
Ja. er ist ein geschickter Mann und kann wunderschön zaubern...
Und doch taten sie mir leid, die armen Stiefmütterchen, und ich habe mich gefragt, warum hat man sie eigentlich nicht davor geschützt?
Ich spürte, dass meine Freundin kein wenig traurig ist. Ich weiß, sie kann jede Veränderung mit vollkommener Gelassenheit hinnehmen und sie ist niemals traurig.
"Traurig sind nur jene, die keine Hoffnung haben", hörte ich sie sagen.
Natürlich hat sie Recht.
Samstag, 27. Oktober 2012
27. Oktober 2012 - Mein erster Schnee in Hanau
Eigentlich ein Schneeregen und ich konnte mich nicht entscheiden hinaus zu gehen.
Ich habe nur aus dem Fenster raus geschaut und konnte es sofort erkennen - selbst der graue kalte Schneeregen kleidet sie gut. Das Rot der Dächer leuchtet dann heller und harmoniert mit dem Gelb und Braun der Blätter.
Sie kann mich verstehen und ist nicht enttäuscht. Unsere Herzen bleiben verbunden, sie spürt mich und ich spüre sie.
2. September 2012 - Ein einmaliges Schauspiel
Meine Freundin hat mich heute mit einem ganz besonderen Schauspiel überrascht.
Ich habe schon öfters darüber geschrieben und habe schon unzählige Fotos von Hanaus einzigartigem Himmel - doch diesmal war es anders.
Es war eine echte Life-Show, für mich allein, oder... na gut, für mich und alle anderen Wolkenträumer.
Ich konnte die Kamera einfach nicht aus der Hand lassen, weil der Himmel von Minute zu Minute ein neues Bild malte. Mit klopfendem Herzen stand ich da, völlig überwältigt von der Schönheit dieser Stunde.
Ich habe schon öfters darüber geschrieben und habe schon unzählige Fotos von Hanaus einzigartigem Himmel - doch diesmal war es anders.
Es war eine echte Life-Show, für mich allein, oder... na gut, für mich und alle anderen Wolkenträumer.
Ich konnte die Kamera einfach nicht aus der Hand lassen, weil der Himmel von Minute zu Minute ein neues Bild malte. Mit klopfendem Herzen stand ich da, völlig überwältigt von der Schönheit dieser Stunde.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
20. August 2012 - Der alte Marktplatz
Hier sitze ich oft und gerne und höre ihr zu und sie tut es auch.
Manchmal erzählt sie von den alten Zeiten, aber sie ist niemals traurig.
Sie nimmt alles sehr gelassen, viel gelassener als ich.
Ich habe ihr gesagt, dass ich es traurig finde, dass der Schlossplatz kein Schloss mehr hat, doch sie hat gelächelt und gesagt: "Alles ist gut, so wie es ist. Und das Schloss ist nicht für immer weg. Es befindet sich grad auf einer Reise. Sei nicht traurig, ich bin es nicht."
Juni 2012
Nach Hanau kamen wir durch einen großen Zufall.
Erst
nachher entdeckte ich, dass Hanau die Brüder-Grimm-Stadt ist und
inzwischen glaube ich, dass es die Brüder Grimm selbst sind, die uns, in
gewisser Hinsicht,
hierhergelockt haben.
Ich hatte schon immer einen besonderen Bezug zu den Märchen, vor allem zu den Grimm-Märchen.
Märchen sind mein alltäglicher Begleiter, meine ganz persönliche Art und Weise, mich selbst und das Leben zu verstehen.
Ich
kann mich noch ganz genau daran erinnern, mit welchem Herzklopfen ich
das allererste Mal vor dem Grimm-Denkmal gestanden bin, glücklich und
tief berührt,
in dem Wissen, dass die goldene Spur des Märchens uns hierher geführt
hat.
Es
war ebenfalls der Zufall, oder das Märchen, die mir ganz überraschend
und unverhofft einen inzwischen schon vergessenen Kindheitswunsch
erfüllten - nämlich,
in einem Schloss zu heiraten. Ich empfand es als ein ganz persönliches
Geschenk der Stadt Hanau an mich, ein Geschenk das ich niemals vergessen
werde.
Als
wir mit Brigitta das erste Mal über den Marktplatz liefen,
zeigte sie auf den goldenen Hahn, der so wunderschön in der Morgensonne
strahlte, da
musste ich lächeln, weil mir die Erinnerungen von Wilhelm Grimm in den
Sinn kamen.
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